Unsere Tierschutzreise nach Ungarn wird stattfinden.
Allerdings nicht wie gewohnt mit unserem Glücksbus Schorsch, sondern in abgeänderter Form mit Privatautos.
Nach zahlreichen Abklärungen mussten wir leider feststellen, dass offenbar auch unsere Sachspendentransporte unter die neuen Vorschriften für den internationalen gewerblichen Gütertransport fallen. Ehrlich gesagt hätten wir niemals gedacht, dass unsere Hilfslieferungen davon betroffen sein würden. Umso grösser war der Schock, als sich dies nach den Gesprächen mit verschiedenen Stellen bestätigt hat.
Für die Hunde, die auf diesem Transport in die Schweiz reisen sollten, konnten wir glücklicherweise eine gute Lösung finden. Darüber sind wir sehr erleichtert.
Vor Ort haben wir dennoch einiges zu erledigen und zu besprechen. Da wir unsere Sachspenden aktuell nicht wie gewohnt mitnehmen können, werden wir versuchen, direkt in Ungarn Futter und andere dringend benötigte Dinge einzukaufen.
Wir möchten aber auch eines klar sagen: Es wird weitergehen. Irgendwie.
Mit eurer Unterstützung sind wir in den vergangenen 17 Jahren durch viele schwierige Zeiten gegangen. Immer wieder standen wir vor Problemen, von denen wir nicht wussten, wie wir sie lösen sollen. Und trotzdem haben wir weitergemacht.
Aktuell kommen zu den finanziellen Sorgen jedoch auch viele zusätzliche organisatorische und administrative Herausforderungen dazu. Das alles muss irgendwie bewältigt werden und genau das beschäftigt uns momentan sehr.
Wie unsere Zukunft aussehen wird, können wir heute noch nicht sagen. Aber wir werden uns nach unserer Rückkehr intensiv damit befassen und nach Lösungen suchen.
Wer uns unterstützen möchte, damit wir vor Ort Futter und andere wichtige Dinge kaufen können, darf dies natürlich sehr gerne tun.
Für den Moment versuchen wir, Schritt für Schritt weiterzugehen.