Sachspenden sollen dort helfen, wo sie gebraucht werden.
Wie ihr wisst, können wir aufgrund der neuen EU-Vorschriften unsere Sachspenden momentan leider nicht mehr wie gewohnt mit unserem Glücksbus nach Ungarn bringen.
Das trifft uns sehr. Unsere Lager sind voll – und diese Spenden waren natürlich für unsere Hunde und unsere Projekte in Ungarn bestimmt. Gleichzeitig wissen wir im Moment nicht, wann und wie wir diese Mengen wieder selbst gesetzeskonform nach Ungarn transportieren können. Derzeit bleibt uns nur die Möglichkeit, mit Privatautos kleinere Mengen mitzunehmen – eine Lösung, die unsere bisherigen Sachspendentransporte leider nicht ersetzen kann.
Deshalb haben wir uns entschieden, einen grossen Teil unserer Futterspenden an andere Tierschutzorganisationen weiterzugeben. Nicht, weil es uns leichtfällt – sondern weil die Spenden helfen sollen. Sie sollen nicht in unseren Lagern stehen bleiben, sondern dort ankommen, wo Tiere sie jetzt dringend brauchen.
Heute fand im Lager Bern bereits eine erste Übergabe statt.
Saving Dogs hat Futterspenden übernommen, die nach Italien gebracht werden.
AniHelp hat ebenfalls Futter abgeholt. Ein Teil davon geht nach Frankreich zu Helen, die sich liebevoll um Rolli-Hunde kümmert. Morgen werden weitere Spenden abgeholt.
Natürlich schmerzt es uns, diese Spenden nicht selbst nach Ungarn bringen zu können. Umso mehr freut es uns, dass sie trotzdem notleidenden Tieren zugutekommen.
Tierschutz bedeutet auch Zusammenhalt. Und genau dieser Zusammenhalt gibt uns in dieser schwierigen Zeit Hoffnung.
Von Herzen danke an alle, die gesammelt, gespendet, sortiert, mitgetragen und mitgeholfen haben. Eure Spenden bewirken Gutes – auch wenn sie diesmal einen anderen Weg nehmen als ursprünglich geplant.