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HEUTE IST EINER DIESER TAGE, AN DENEN ES EINFACH REICHT!

Fünf winzige, kranke Katzenbabys. In eine Kiste gepackt und vor dem Tierheim in Nagyatád hingestellt. Problem erledigt. Verantwortung erfolgreich ausgelagert. Wie praktisch!
Warum eine Katze kastrieren lassen, wenn man die Folgen auch einfach jemand anderem vor die Füsse stellen kann? Pflege? Tierarzt? Kosten? Sorgen?

Dafür gibt es ja die Tierschützer. Die haben bekanntlich unendlich Platz, unendlich Zeit, unendlich Geld – und vermutlich irgendwo noch ein zweites Leben, in dem sie sich von all dem erholen können.
Die Realität: Das Tierheim ist voll. Die fünf kleinen Jungs sind krank. Unsere Tierheumleitung hat sie deshalb zu sich nach Hause genommen. Natürlich. Denn irgendjemand muss am Ende wieder die Verantwortung übernehmen, die ein anderer so bequem losgeworden ist. Die anfallenden Tierarztkosten werden wir übernehmen.

Und nein, nach all den Jahren Tierschutz in Ungarn sind wir über ausgesetzte, misshandelte oder beschlagnahmte Tiere nicht mehr überrascht. Das gehört leider zu unserer täglichen Realität.
Aber was mit jedem einzelnen dieser Schicksale wächst, ist unsere Wut darüber, wozu Menschen fähig sind und wie selbstverständlich manche ihre Verantwortung auf diejenigen abschieben, die noch ein Gewissen haben.
Kastriert eure Tiere. Übernehmt Verantwortung. Und hört endlich auf, sie auf die Menschen abzuwälzen, die nicht wegsehen können!
Diese fünf kleinen Seelen können nichts dafür.  Aber sie müssen ausbaden, wofür Menschen die Verantwortung nicht übernehmen wollten. Heute sind wir nicht traurig. Heute sind wir wütend.
Es reicht.