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Ein Dachboden als Zuhause. Willkommen in der traurigen Realität des Tierschutzes.
Es gibt Geschichten, bei denen man am liebsten Dinge sagen würde, die man besser nicht veröffentlicht.
Im Tierheim Tamási ist heute ein junger Rüde angekommen, der bisher auf einem Dachboden leben musste.
Ja, richtig gelesen. Auf einem Dachboden!
Wie lange er dort oben ausharren musste? Niemand weiss es. Warum man einen Hund überhaupt so hält? Diese Antwort hat sein inzwischen verstorbener Besitzer mit ins Grab genommen.
Kein Chip. Keine Impfungen. Dafür eine Hauterkrankung und schreckliche Angst.
Na wunderbar. Da hat sich ja jemand ganz besonders verantwortungsvoll um sein Tier gekümmert.
Entschuldigt den Sarkasmus. Aber irgendwann fehlen einem schlicht die anständigen Worte.
Die Bergung war schwierig. Der junge Rüde ist völlig verängstigt und versteht nicht, was gerade mit ihm geschieht.
Während andere Hunde ihre Jugend geniessen, bestand seine Welt offenbar aus einem Dachboden. Wie viele Stunden hat er dort oben gewartet? Und worauf eigentlich?
Nun liegt es wieder an unseren Tierschützerinnen in Tamási, das wiedergutzumachen, was andere angerichtet haben.
Kleiner Mann, wir wissen nicht, wie lange deine Welt aus diesem Dachboden bestand. Aber wir wünschen dir von Herzen, dass die Welt, die du jetzt kennenlernen darfst, eine sehr viel schönere wird.

Und an alle, die sich fragen, weshalb Tierschützer manchmal so wütend werden:
Genau deshalb.